Unsere pädagogische Konzeption

Unsere KiTa stellt sich vor

Unsere KiTa
Der einzige Kindergarten in Bentfeld liegt im Zentrum des Dorfes und besteht seit 1992. Zunächst startete der Kindergarten mit einer Gruppe, die Bärengruppe. Nach einigen Jahren kam ein Anbau dazu und eine zweite Gruppe, die Mäusegruppe, wurde eröffnet. Seit 2014 gibt es im Bentfelder Kindergarten eine Nestgruppe, die ,,Marienkäfergruppe‘‘. Bis heute ist der Kindergarten Bentfeld der einzige Kindergarten im Dorf und befindet sich in Trägerschaft der Stadt Delbrück.

Öffnungszeiten
Unsere KiTa ist durchgehend von montags bis freitags von 7:15 Uhr bis 16:15 Uhr geöffnet. 

Schließzeiten
Wir schließen maximal 28 Tage im Jahr. Innerhalb der Schulsommerferien schließt der Kindergarten für drei Wochen. Weitere Schließzeiten können die so genannten Brückentage oder in den Oster-/Herbst-/Winterferien sein. Im Kindergartenjahr stehen dem Personal zwei pädagogische Tage und drei Nachmittage zu. Dann finden mit dem gesamten Team pädagogische Fortbildungen und/oder organisatorische Besprechungen statt.
In Absprache mit den anderen Einrichtungen der Stadt Delbrück besteht bei dringendem Bedarf die Möglichkeit der Betreuung in einer anderen Einrichtung.

Kapazitäten
Die KiTA verfügt über insgesamt 54 Plätze in drei Gruppen, davon sind 10 Krippenplätze für Kinder im Alter von 0;4-3 Jahren.

Das KiTa-Team
Das Kita-Team setzt sich aus 10 pädagogischen Fachkräften, Praktikanten, sowie einer Hauswirtschaftskraft zusammen.  

Räumlichkeiten
Die KiTa Bentfeld hat zwei Etagen. Im Erdgeschoss befinden sich die Gruppenräume für die zwei Regelgruppen. Jede Gruppe hat einen eigenen Flur mit Garderobe, einen Waschraum, einen großen Gruppenraum und einen Nebenraum. 
Außerdem befindet sich im Erdgeschoss ein großer Flur als Eingangsbereich, das Büro, eine Küche, ein Abstellraum und eine Personaltoilette. Von unten gibt es zwei Treppen, um in die 1. Etage zu gelangen. In der oberen Etage befindet sich die Turnhalle, zwei Abstellräume, eine Kindertoilette und eine Personaltoilette. Außerdem gibt es dort einen Wickelraum für beide Regelgruppen und einen Differenzierungsraum, der als Schlafraum für die Regelgruppen genutzt werden kann.
In der 1. Etage befindet sich dann noch die Nestgruppe. Hier stehen folgende Räumlichkeiten zur Verfügung: großer Gruppenraum mit Nebenraum, Schlafraum, Garderobe, Wickelraum/Kindertoilette, Küche und Personalraum.
Die KiTa verfügt über ein großes Außengelände mit vielen Kletter- und Laufmöglichkeiten.

Pädagogische Ansätze und Ziele

Im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit steht das Spielen der Kinder und ihre individuelle Förderung und Begleitung. Das Spiel des Kindes steht immer als kindliche Form des Lernens im Vordergrund. Es bildet die Basis um Erfahrungen in allen Bildungsbereichen zu sammeln und zu vertiefen.

Jedes Kind hat individuelle Interessen, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Wir orientieren uns an den Themen der Kinder, greifen sie auf und entwickeln sie gemeinsam mit Ihren Kindern weiter. Im „Situationsorientierten Ansatz“ sind die Lebensbedingungen der Kinder, nicht die Sichtweise der Erwachsenen, Ausgangspunkt der frühpädagogischen Arbeit. Der Situationsorientierte Ansatz geht davon aus, dass die aktuellen Ausdrucksformen der Kinder (Spielverhalten, Verhalten, Malen, Sprechen, Bewegungen und Träume) aus zurückliegenden Ereignissen, Erfahrungen und Eindrücken resultieren.

Das, was die meisten Kinder beschäftigt, wird von den ErzieherInnen altersentsprechend thematisiert. Reden beispielsweise viele Kinder über Freundschaft, werden praktische Beispiele dafür gemeinsam gesucht, Lieder zu dem Thema ausgewählt, es wird darüber gesprochen, Märchen zum Thema erarbeitet und praktische Lebenssituationen integriert. Es können dabei verschiedene Projekte parallel laufen.

Dadurch, dass die Erfahrungen der Kinder die Themen in der KiTa bestimmen, sollen künstliche, idealtypische Lernsituationen vermieden werden.
Die meisten Einrichtungen für Kinder arbeiten nach den Grundlagen eines Pädagogen. Wir haben uns mit unterschiedlichen Ansätzen und Philosophien verschiedener Pädagogen auseinandergesetzt, um das Bild vom Kind für unsere Einrichtung festzulegen. Alle Ansätze und pädagogischen Grundlagen enthielten wertvolle Aussagen, Leitlinien und Vorstellungen des kindlichen Menschenbildes.

Kinder brauchen Freiräume zur Selbstentwicklung. Eine ständige Ausweitung an Förderangeboten führt ganz schnell auch zu einer „Über-Förderung“.
„Für ihr psychisches Wachstum neben stabilen und vertrauensvollen Beziehungen brauchen Kinder Erfahrungsräume, in denen sie sich und ihre Fähigkeiten entdecken, ausprobieren und dabei auch Risiken eingehen und Fehler machen dürfen. Schon kleine Kinder wollen und müssen ihre Umwelt selbstständig erkunden können. In solchen inneren und äußeren Freiräumen erleben sich die Heranwachsenden als autonom und selbstwirksam, sie entwickeln sich zu eigenständigen Persönlichkeiten mit einem gesunden Selbstvertrauen.
Gleichzeitig brauchen Kinder und Jugendliche natürlich auch die Fürsorge von Eltern und Pädagogen.“
(Kinder- und Jugendpsychiater und -therapeut Prof. Dr. Michael Schulte-Markwort)

Die dadurch zunehmende Selbstentwicklung führt zu immer mehr Eigensinn. Das Kind erprobt, wann und wozu der eigene Wille nützt. Deshalb versucht es, gegen Widerstände anzugehen, um zu erfahren, wann es seinen Willen durchsetzen kann und wann sich unüberwindbare Grenzen bieten. Diese sind in der Autonomiephase (Trotzphase) als auch darüber hinaus wichtig! So können Kinder ihren Handlungsspielraum ausloten und soziale Orientierungshilfen erhalten.

Kinder sind von Natur aus positiv und lassen sich unbefangen und vertrauensvoll auf eine Beziehung mit uns Erwachsenen ein. Wir nehmen sie ernst und begegnen ihnen in unserer Einrichtung gleichermaßen mit Achtung, Wertschätzung, Respekt, Toleranz, Anerkennung und Gerechtigkeit. Wir ErzieherInnen als pädagogische Fachkraft stehen hier auf Augenhöhe mit den Kindern, Ihnen als Eltern und allen weiteren Erziehungspartnern. Auch in unserem gesamten Team achten wir stets darauf wertschätzend miteinander umzugehen. Die Rolle als Vorbild ist uns bewusst, denn unser erzieherisches Verhalten wird jeder Zeit von den Kindern wiedergespiegelt. Wir begreifen uns als Wegbegleiter und Fürsprecher der Kinder. Wir bieten den Kindern einen Lebensraum, in dem sie diese Werte erfahren und entwickeln können.

Die Themen in den beiden Regelgruppen sowie in der Krippengruppe können aufgrund unterschiedlicher Interessen der Kinder voneinander abweichen und werden altersentsprechend auf die individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder abgestimmt. Aufgrund unseres teiloffenen Konzepts können sich Interessengruppen auch über die eigene Gruppe hinaus bilden. Jedes Kind ist einer der drei Stammgruppen mit den jeweiligen BezugserzieherInnen zugeordnet. Sie haben aber die Möglichkeit, nach Absprache alle Spielbereiche im Haus zu nutzen, wie den Differenzierungsraum mit verschiedenen Bildungsangeboten, die Turnhalle oder das Außengelände. Auch die Krippengruppe feiert gemeinsam mit den Regelgruppen jahreszeitliche Feste, nutzt gemeinsam das Außengelände und besucht die anderen Gruppen im Rahmen der Nachmittagsbetreuung.

Vor allem das freie Experimentieren steht hier im Vordergrund. Zum Forschen und Experimentieren gehören Spaß am Ausprobieren und das Entdecken von Phänomenen. Dabei geht es nicht um "richtig" oder "falsch", sondern um Beobachtungen. Es bietet den Kindern die Möglichkeit spielerisch die Welt zu entdecken! „Das Interesse des Kindes hängt von der Möglichkeit ab, eigene Entdeckungen zu machen.“ 
(Maria Montessori, Ärztin, Reformpädagogin, Philosophin und Philanthropin)
Darin sollten wir sie stets bekräftigen. Kinder, die aufgrund ihrer eigenen Kompetenzen und Fähigkeiten Vertrauen darin haben, Handlungen erfolgreich selbst ausführen zu können, glauben an sich und können auch in schwierigen Situationen selbstständig handeln. „Sie besitzen demnach eine hohe Selbstwirksamkeits-Erwartung.“ 
(Albert Bandura, Psychologe)

Kinder lernen erst nach und nach, wie ihre Handlungen bestimmte Folgen und Reaktionen hervorrufen (z. B. produziert das Schütteln einer Rassel Geräusche, Schreien ruft Erwachsene herbei) und dass sie eine von anderen abgegrenzte Person sind.

Um die Kinder auf dem Weg zur Selbstwirksamkeit zu unterstützen, begleitet uns der Leitsatz von Maria Montessori: „Hilf mir, es selbst zu tun. Zeige mir, wie es geht. (…) Ich kann und will es allein tun. Hab Geduld meine Wege zu begreifen. Sie sind vielleicht länger, vielleicht brauche ich mehr Zeit, weil ich mehrere Versuche machen will. Mute mir Fehler und Anstrengung zu, denn daraus kann ich lernen.“ So lernen die Kinder unter Berücksichtigung ihrer individuellen Entwicklung Selbstständigkeit.

Grundvoraussetzung um diese Ziele zu erreichen, ist es, dass sich das Kind in seiner Umgebung wohlfühlt. In unserer Einrichtung schaffen wir mit Hilfe von einem positiven wertschätzenden Umgang, einer angenehmen Atmosphäre und mit auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmten Räumlichkeiten ein familiäres Umfeld. Neben vielen Möglichkeiten für Bewegung gibt es auch Möglichkeiten sich zurück zu ziehen und eine „Auszeit“ zu nehmen. Die verschiedenen Räumlichkeiten und Spielmaterialen werden immer wieder neu, den Interessen der Kinder, angepasst. Aufgrund unterschiedlicher Bedürfnisse unterscheidet sich vor allem die Raumgestaltung der Regelgruppen und der Krippengruppe! „Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.“ (…) „Unser Material (…) soll Helfer und Führer sein für die innere Arbeit des Kindes. Wir isolieren das Kind nicht vor der Welt, sondern geben ihm ein Rüstzeug, die ganze Welt und ihre Kultur zu erobern. Es ist wie ein Schlüssel zur Welt und nicht mit der Welt zu verwechseln.“ 
(Maria Montessori)

Die Bedeutung der Mitwirkenden

Die Bedeutung des Kindes
Kinder sind geborene Entdecker, Forscher und Konstrukteure, welche neugierig, wissensdurstig und begeisterungsfähig sind. Sie möchten sich „begreifend“ ein Bild von der Welt machen, sich aktiv mit den Menschen und Dingen in ihrer Umgebung, in ihrem eigenen Tempo, auseinandersetzen.

Dafür braucht ein Kind:

  • genügend Zeit
  • Wertschätzung
  • Entscheidungsfreiheit
  • Gesprächspartner
  • Vorbilder
  • Sicherheit
  • Impulse
  • anregende Spielmaterialien
  • Hilfestellungen
  • Regeln
  • Grenzen
  • Mutmacher
  • Wohlbefinden
  • befriedigte Grundbedürfnisse
  • Zuwendung/Aufmerksamkeit/Beachtung
  • Zuhörer
  • Trostspender
  • eine angenehme Athmosphäre/auffordernden Spielraum/Freiraum
  • Menschen die ihn so nehmen, wie es ist

Die Bedeutung der Erzieher/innen
Wir als Erzieher/innen verstehen uns als Wegbegleiter, Unterstützer und Berater. Wir möchten den Kindern die Zugänge zur Welt eröffnen, jedes Kind so nehmen wie es ist, seine Stärken erkennen, daran anknüpfen und sie in ihrer individuellen Persönlichkeitsentwicklung, zur einer eigenständigen, selbstbewussten Person, unterstützen.

Die Bedeutung der Eltern/Erziehungsberechtigten
Wir sehen uns als familienergänzende Einrichtung und sehen eine vertrauensvolle, offene und wertschätzende Erziehungspartnerschaft zwischen unserer Einrichtung, Fachkräften und Ihnen als Eltern oder Erziehungsberechtigte als unabdingbare Basis einer qualitativ hochwertigen pädagogischen Arbeit am Kind.
Wir vertreten gemeinsam die Interessen zum Wohle des Kindes. 
Dabei sind intensiver Informationsaustausch, verlässliche Ansprechpartner und Transparenz in der Arbeit, sowie die Beratung und Begleitung in Erziehungsfragen von besonderer Bedeutung. 

Intensiver Informationsaustausch durch:

  • Anmeldegespräche
  • Kennenlernnachmittage/Aufnahmegespräche
  • Elternvollversammlung
  • Elternrat: Der Elternbeirat ist ein Bindeglied zwischen Eltern und Team und kann jederzeit angesprochen werden. 
    - Elternratssitzungen
    - KiTa-Ratssitzungen
  • Elterngespräche
  • Tür- und Angelgespräche
  • Elternabende zu verschiedenen Themen
  • Einbindung der Eltern, bei Festen, besondere Aktivitäten oder Ausflügen

 Transparenz unserer Arbeit durch:

  • individuelle Wochenpläne von den einzelnen Gruppen
  • Digitaler Bilderrahmen, Projektberichte durch Fotos
  • Ausstellungen der Arbeiten der Kinder
  • Aushänge an den Infotafeln/Pinnwand
  • schriftliche Mitteilungen (Elternbriefe, Handzettel)
  • Portfolios/KiTa-Tagebuch


Uns ist eine beschwerdefreundliche Haltung wichtig. Das bedeutet, dass Lob, Ideen, Anregungen, Kritik und Beschwerden als hilfreich und für eine positive Entwicklung des Kindergartens betrachtet werden.





Eingewöhnung

  • Schaubild Eingewöhnung (235 KB)

    Die Eingewöhnung von jedem einzelnen Kind wird in unserer Einrichtung individuell und in seinem eigenen Tempo gestaltet. Dies bedeutet, wie in dem Schaubild dargestellt, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern und pädagogischen Fachpersonal, um den verschiedenen Bedürfnissen und Interessen der Kinder gerecht zu werden.

Beobachtung und Dokumentation

In Bearbeitung.

Besondere Aktionen/Feste und Feiern

In Bearbeitung. 

Kontakt

KiTa Bentfeld 

Leitung:
Manuela Brockmann

Lippeweg 6
33129 Delbrück

Tel: 05250 54177
E-Mail: info@kg-bentfeld.de

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen